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Hilfe bei Kündigung

Die zentrale Tätigkeit von Joachim Piezynski besteht darin, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie leitenden Angestellten und Führungskräften zur Seite zu stehen, wenn sie eine Kündigung erhalten. Denn nach Erhalt einer Kündigung ist nicht nur schneller und richtiger Rat, sondern auch entsprechendes Handeln gefragt.

Hierbei steht Ihnen Joachim Piezynski als Ansprechpartner zur Verfügung, sei es direkt telefonisch, per Mail oder im Rahmen von Teams- bzw. Zoom-Konferenzen. Selbstverständlich erhalten Sie auch unmittelbar einen Besprechungstermin, wenn Sie dies wünschen.
Denn auch wenn eine Kündigung auf den ersten Blick für den betroffenen Arbeitnehmer womöglich als wirksam erscheint, stellt sich bei rechtzeitiger und sorgfältiger Prüfung häufig das Gegenteil heraus. Insbesondere bei Formfehlern ist rasches Vorgehen gegen die Kündigung innerhalb einer Woche nach ihrem Erhalt wichtig. Daneben gilt es natürlich die Klagefrist von drei Wochen im Auge zu behalten.

Durch schnelles und taktisch gezieltes Handeln gelingt es Joachim Piezynski regelmäßig, entweder hohe Abfindungen für unsere Mandanten im Falle einer Kündigung auszuhandeln oder deren Arbeitsplätze zu erhalten, wenn das der Wunsch der Arbeitnehmer ist.

Eine kurze Zusammenfassung, was im Falle einer Kündigung zu beachten ist, enthalten unsere 10 Grundregeln:

Stimmen Sie keinem Vertrag zu, mit dem Ihr Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben werden soll, sondern informieren Sie sich erst über dessen Auswirkungen. Denn die Arbeitsagenturen zahlen bei Aufhebungsverträgen regelmäßig für 3 Monate nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses kein Arbeitslosengeld. Während dieser so genannten Sperrzeit besteht ferner kein Krankenversicherungsschutz. Dies gilt im Übrigen auch, wenn der Arbeitnehmer selbst kündigt.
Kündigungen müssen zwingend schriftlich erfolgen und dürfen nur von bestimmten Personen unterschrieben werden. Hierzu berechtigt sind nämlich grundsätzlich nur Inhaber von Unternehmen bzw. deren Geschäftsführer sowie Personalleiter. Andere Personen dürfen Kündigungen grundsätzlich nicht unterschreiben. Falls eine unzuständige Person die Kündigung unterschrieben haben, müssen Sie das Schreiben sofort, spätestens aber innerhalb von einer Woche zurückweisen. Ansonsten hilft Ihnen dieser Mangel des Kündigungsschreibens nicht weiter. Bei der Formulierung eines entsprechenden Zurückweisungsschreibens können wir Ihnen helfen.
Melden Sie sich nach Erhalt der Kündigung im Zweifel unmittelbar, d.h. innerhalb von 3 Tagen bei der zuständigen Agentur für Arbeit als Arbeit suchend. Zwar gilt diese Frist bei einer ordentlichen Kündigung mit einer Kündigungsfrist von mehr als 3 Monaten nicht unmittelbar, aber besser einmal zu viel, als einmal zu wenig gemeldet. Denn bei Versäumung der Meldepflicht droht Ihnen eine Sperre beim Arbeitslosengeldbezug.
Eine Kündigung stellt immer einen so genannten Rechtschutzfall dar, bei dem die Rechtsschutzversicherungen die Kosten eines Rechtsanwaltes übernehmen. Prüfen Sie daher, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht abgeschlossen haben. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Sie sich dies für die Zukunft überlegen. Denn in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten gilt die Besonderheit, dass jeder seinen Rechtsanwalt selbst zahlen muss, egal ob er gewinnt oder verliert.
Sie sollten die Kündigung nach Erhalt sofort, am besten noch am selben oder am nächsten Tag durch uns auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüfen lassen. SWP steht Ihnen hierfür sofort telefonisch, persönlich oder online zur Verfügung. Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, empfiehlt sich ein entsprechendes Beratungsgespräch. Denn die Kosten für eine so genannte Erstberatung sind auf 190,00 EUR netto begrenzt.
Fragen Sie hierzu – sofern vorhanden – Ihren Betriebsrat. Häufig teilen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern die Gründe nicht mit, obwohl sie hierauf einen Anspruch haben. Zudem sind die Gründe im Kündigungsschreiben meistens nicht genannt. Aber auch wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen gegenüber Gründe geäußert hat, müssen dies nicht die wahren Ursachen für eine Kündigung sein. Denn häufig täuschen Arbeitgeber betriebsbedingte Kündigungsgründe nur vor, um sich von Arbeitnehmern zu trennen, die ohnehin auf ihrer „Abschussliste“ stehen.
Voraussetzung dafür ist, dass Sie seit mindestens 6 Monaten für Ihren Arbeitgeber tätig sind. Daneben müssen bei Ihrem Arbeitgeber mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt sein. Wenn Ihr Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt des 01.01.2004 bereits bestanden hat, genügen mehr als 5 Arbeitnehmer. Besteht im Ergebnis Kündigungsschutz, kann der Arbeitgeber Ihnen nur unter eingeschränkten Voraussetzungen kündigen.
Um Ihren Kündigungsschutz durchsetzen zu können, müssen Sie innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung eine Kündigungsschutzklage bei dem für Sie zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Sollten Sie diese Frist versäumen, haben Sie in der Regel keine Möglichkeit mehr, gegen eine Kündigung vorzugehen. Dies ist selbst dann der Fall, wenn die Kündigung aus anderen Gründen unwirksam ist, etwa weil der Arbeitgeber nicht den für Sie zuständigen Betriebsrat angehört hat.
Die häufig von (gekündigten) Arbeitnehmern vertretene Auffassung, wonach Arbeitgeber in jedem Fall eine Abfindung zahlen müssen, trifft nicht zu. Eine Ausnahme besteht beim Personalabbau im größeren Umfang, wenn ein Arbeitgeber mit dem Betriebsrat einen Sozialplan geschlossen hat. In den anderen Fällen hängt die Zahlung einer Abfindung von einer entsprechenden Einigung mit dem Arbeitgeber ab. Hierbei kommt es sowohl bei gerichtlichen, als auch bei außergerichtlichen Verhandlungen auf Ihr Verhandlungsgeschick an. Da die Abfindungshöhe erfahrungsgemäß von den möglichen Prozessaussichten abhängt, ist unsere Einschaltung gerade bei diesen Verhandlungen hilfreich.
Hat der Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen, können Sie, falls Sie um den Erhalt Ihres Jobs kämpfen wollen, Ihre Weiterbeschäftigung im Unternehmen auch nach Ablauf der Kündigungsfrist verlangen. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine bestimmte Form eines Widerspruchs Ihres Betriebsrates gegen die Kündigung. Dadurch können Sie verhindern, dass Sie den Anschluss im Betrieb verlieren, indem der Arbeitgeber Sie „kalt“ ausgrenzt.
Auch wenn Sie bei dem Arbeitgeber, der Sie „rausgeworfen“ hat nicht bleiben, sondern eine Abfindung „rausholen“ wollen, ist SWP Ihr richtiger Ansprechpartner. Denn durch taktisch gezieltes Handeln gelingt es Joachim Piezynski regelmäßig, hohe Abfindungen auszuhandeln.